Welche Arten von Masken gibt es?


Sicherlich sind Ihnen bereits Begriffe wie KN95, N95 oder FFP2 begegnet. Doch was bedeuten diese und was sind die entscheidenden Unterschiede? Grundsätzlich sind sie von maskentechnisch das Gleiche. Die Codierung “FFP2”, “N95” oder “KN95” stehen für die verschiedenen Herkünfte.

FFP (Filtering Face Piece) - Masken sind nach europäischer Norm für den Arbeitsschutz gedacht und schützen den Träger gegen Partikel.

Die N95 ist eine Atemschutzmaske nach amerikanischer Norm, und schützt auch gegen Partikel, ähnlich wie eine europäische FFP2 Maske (Eigenschutz). Unterschiede bestehen zwischen „chirurgischen N95“-Masken und „Atemschutz-N95-Masken“. Die Atemschutz N95-Masken sollen den Träger gegenüber sehr kleinen Partikeln oder Verunreinigungen in der Luft (gemessen in Partikelfiltration Effizienz (PFE) schützen, bieten aber möglicherweise keinen Schutz bei lungengängigen Aerosolen.

Die KN95-Masken sind fast identisch mit den N95 Masken, stammen in der Regel aus China und beziehen sich auf den chinesischen Standard für Atemschutzmasken, der jedoch fast identisch mit den US-N95 Masken ist. Der Unterschied beruht auf minimal höhere Atemdrücke, die bei Ein-und Ausatmung erforderlich sind.


Welche Masken sind für den ‘Fremdschutz’ geeignet?


Einwegmasken oder medizinische Masken (auch OP-Masken genannt) eignen sich für den Weg von und zur Arbeit in privat organisierten Mitfahrgelegenheiten und für den öffentlichen Raum ohne große Menschenansammlungen. Das Tragen dieser Masken wird empfohlen, um andere Personen nicht mit eventuellen Erkältungen anzustecken. 

Bakterielle Filtrations Effizienz (BFE) und Partikel Filtrations Effizienz (PFE) 


Atem-Schutzmasken unterscheiden sich in neben der Partikel Filtrations Effizienz (PFE) außerdem in ihrer bakteriellen Filtrations Effizienz (BFE). Die BFE misst die Filtrationseffizienz von Masken bei Bakterien mit einer mittleren Partikelgröße (MPS) von ca. 3,0 Mikrometer.

Die PFE dagegen misst die Filtrationseffizienz einer Maske gegenüber nicht lebensfähigen Partikeln mit einer festen Größe ab 0,1 Mikrometer.

Was schützt vor dem Coronavirus?


Da das Coronavirus einen Durchmesser von zwischen 0,05 und 0,2 Mikrometer hat, bieten Masken mit PFE-Eigenschaften den Trägern einen besseren Schutz. Im Hinblick auf den Eigenschutz gegen die Coronaviren sind also FFP2-Masken und ebenso auch (Atemschutz) KN95- oder N95-Masken geeignet, sofern sie denn entsprechend von den Behörden zertifiziert und zugelassen wurden.

Was hat der Hersteller zu beachten?


Die Hersteller müssen dafür sorgen, dass die Masken nach den einschlägigen Produktnormen des Zielmarkts geprüft und zugelassen werden. Die jeweiligen Normen sind dabei von Land zu Land verschieden. Für die Europäische Union müssen die Masken das CE-Siegel tragen.